Neuigkeiten

Vorbericht zum Regionalligafinale in Bad Zwischenahn

Die Regionalligadamen kämpfen um Bundesligaaufstieg

Am kommenden Wochenende findet das letzte Regionalligarennen in Bad Zwischenahn statt. Es geht um viel. Denn die Lüneburger RSC-Damen stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Nur das erste Team kann in die zweite Bundesliga aufsteigen.

„Es geht um die Wurst“, meint Jonathan Pargätzi, der die Damen seit zwei Jahren trainiert. Denn sein Damenteam ist auf dem zweiten Platz in einem Feld, wie es kaum enger sein könnte. Nur ein Wertungspunkt vor den Lüneburgerrinnen steht ein starkes Hamburger Team. Wobei die stärkste Konkurrenz aus Itzehoe, auf Platz drei, zu erwarten ist. „Sie haben die beste Ausgangssituation, sind starke Läuferinnen und werden daher ordentlich Druck auf uns machen“, schätzt Pargätzi die Lage ein. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Lüneburgerinnen die Itzehoerinnen bei deren Heimrennen in dieser Saison schon fulminant schlugen.

In Bad Zwischenahn findet zunächst am Samstagabend ein „Swim & Run“ als Teamrennen statt. Die Teams gehen mit Minutenabständen auf die 500 m Schwimmstrecke und gemeinsam auf die Laufstrecke über 3 km. Dort müssen sie zusammen bleiben, dürfen nicht auseinander fallen. „Deshalb wird sich gegenseitig geholfen, es wird geschoben und gezogen, wenn jemand dem Gruppentempo nicht folgen kann“ beschreibt Pargätzi. Die Zeit stoppt erst, wenn die dritte Dame die Ziellinie überquert. Am Sonntag folgt dann ein Jagdrennen über die Sprintdistanz (750m Schwimmen – 27km Radfahren – 5,4 km Laufen), die Teams starten nun entsprechend der Zeitabstände vom Samstag. Wiederum müssen die Teams zusammen bleiben. Das Team, das nun das Ziel als erstes erreicht, gewinnt das Finale.

Für die Damen stehen Kapitänin Beeke Kriech, Lena Schlag, Antonia Koch und Hanna Otto im Aufgebot. „Wir haben uns in den letzten Wochen insbesondere auf das Teamzeitfahren sehr gut vorbereitet“, gibt sich Kriech zuversichtlich und ergänzt: „Wenn wir unsere Schwimm- und Radstärke nutzen, benötigen wir einen Zweiminutenvorsprung vor den schnellen Itzehoerinnen“. In jedem Fall kann man ein hart umkämpftes Finale erwarten, das mit dem erstmaligen Aufstieg eines Triathlonteams aus Lüneburg in die zweite Bundesliga gekrönt werden könnte. Für das Herrenteam um Frank Reimann und Jonathan Pargätzi geht es noch darum, sich im Tabellenmittelfeld zu behaupten.

Zurück

Neuigkeiten Archiv