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Vorbericht zum Bundesligarennen in Jena

Von Jonathan Pargätzi

2018_07.05_Ein Team

Nach unserem 7. Platz im Gütersloher Teamrennen steht nun das zweite Rennen der fünfteiligen Bundesligarennserie in Jena an. Unsere Vorfreude auf dieses Rennen ist stetig angewachsen in den letzten Wochen. Denn dort wird sich zeigen, wie weit wir eigentlich kommen können dieses Jahr. Teamrennen sind ja immer so eine Sache, bringen Spaß und schweißen zusammen. Hat ein Team aber zwei richtige Topathletinnen und eine Athletin, die noch so durchgebracht werden muss, bleibt dieses Team natürlich unter seinen Möglichkeiten. Es ist für uns Aufsteiger also noch nicht so ganz ersichtlich, ob wir mithalten können in einem „richtigen“ Triathlon.

Wir haben für dieses Rennen darüber hinaus unter allen Bundesligateams den jüngsten Kader nominiert. Mit Franka und Tessa gehen zwei Eigengewächse an den Start, die erst in der Jugend A sind. Franka steckt mitten in der DM-Vorbereitung, hat aber in den letzten Wochen eine hervorragende Form entwickelt. So konnte sie in Trainingseinheiten, die wir in Wettkampfsetting gemacht haben, ihr Schwimmen stabilisieren und insbesondere ihre Laufstärke weiter entfalten. Wir sind zuversichtlich, dass sie in Jena in Topform ist und beim Schwimmen eine gute Ausgangsposition erlangt, um das Rennen erfolgreich zu bestreiten. Auch Tessa freut sich riesig auf ihre Chance und wird alles versuchen, um im Mittelfeld auf das Rad zu kommen. Neben den beiden Youngstern startet erstmals Lea, unser Neuzugang aus Bremen. Lea hat sich parallel zu ihrem richtig starken Abitur konzentriert auf die Bundesliga vorbereitet und brennt auf das Rennen. Nidia ist unsere Dienstälteste und geht mit teaminternem Altersvorsprung ins Rennen. Schön, wenn man mit 22 Routinier des Teams ist. Da geht was! Entsprechend übernimmt sie die Führung und hofft, dass ihr Sog die anderen drei schnell durchs Wasser zieht.

Und zum Schluss: Dass wir ein so junges Team nominieren, heißt für uns als Verein, dass wir unsere konsequente Jugendarbeit weiter fortsetzen möchten. Wir nutzen die zweite Bundesliga auch, um neben routinierteren Athletinnen Talente zu entwickeln. Ganz unabhängig von unseren Ergebnissen bin ich als Trainer stolz darauf, dass wir weiter kommen und einen Schritt nach dem anderen getan haben. Ohne die Unterstützung unserer Sponsoren Vemundo, Elbdiakonie St. Pauli, Rechtsanwältin Holtmann, Bell & Beans sowie Intersport Friedrich und unserem Gesundheitspartner, die Techniker Krankenkasse, ist dies jedoch nicht möglich. In diesem Sinne Mädels: Vollgas gehen, miteinander und füreinander fighten und den Sport genießen, für den wir alle so viel geben.

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