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Tabellenhälfte zur Regionalliga-Halbzeit

Tabellenhälfte zur Regionalliga-Halbzeit

Mit einer eindrücklichen Steigerung haben sich die Lüneburger Triathlon-Männer diesen Sommer in die Tabellenhälfte der Regionalliga Nord hochgearbeitet.

Beim ersten Wettkampf in Bergedorf musste das Team noch mit Ausfällen und sogar eine unglückliche Disqualifikation des vierten Athleten hinnehmen. „Dies ist besonders ärgerlich, da wir uns im Unterschied zu vielen anderen an die Windschattenverbotsregel gehalten hatten und unser Athlet unglücklich in die Situation einer Überholung in der dritten Reihe geriet, die dann auch gleich bemerkt und geahndet wurde“ bedauert Teamchef Frank Reimann. Trotz guter Einzelleistungen der Regionalliganeulinge Gregory Schaltegger, Olaf Bartz, Jan Knievel und Junior Leon Holtmann, der erstmals auf der Olympischen Distanz startete, musste die von Kord Bätge an diesem Tag geleitete Gruppe sich mit dem zweitletzten Platz begnügen.

Nach diesem schwierigen Saisoneinstieg mussten die Männer des TriTeams Lüneburg beim zweiten Wettkampf sogar ohne Ersatz zurechtkommen. Die on Routinier Frank Reimann an diesem Tag geführte Truppe bewies jedoch Nerven und Kampfgeist, so dass alle ins Ziel kamen und mit dem 14. Teamrang die Tabellenhälfte schon klar ins Auge gefasst wurde. Bemerkenswert am Team war einerseits die größte Altersspanne mit Mats Materne (19) und Stefan Schaltegger (54), dem „wohl ältesten Regionalliga-Starter aller Zeiten“, wie Trainer Jonathan Pargätzi anmerkt. Auch der gleichzeitige Start von Sohn (Gregory mit bester Radzeit) und Vater (Stefan) im gleichen Team dürfte ein Novum gewesen sein.

Einen Riesensprung nach vorne gelang den Lüneburgern dann in Itzehoe beim Teamspring, wo mit Frank Reimann, Jonathan Pargätzi, Gregory Schaltegger und Mats Materne eine optimale Teamkonstellation in Bestbesetzung den fünften Gesamtrang nur knapp hinter den führenden Teams erkämpfen konnte. Beim Teamsprint müssen alle Sportler eines Vereins zusammenbleiben und gemeinsam alle Disziplinen von Beginn bis zum Ende bestreiten. Schon beim Schwimmen deutete das Quartett seine Ambitionen an und konnte sich wohl auf dem Rad als auch beim Lauf sukzessive nach vorne arbeiten.

Zur Regionalliga-Halbzeit kann das Zwischenfazit gezogen werden, dass die Männer des RSC TriTeams Lüneburg über eine große Breite verfügt und sich erfolgreich in der Regionalliga etablieren konnte. Bis zum Saisonende wird es darum gehen, dieses Zwischenergebnis erfolgreich ins Ziel zu bringen.

Jonathan Pargätzi schaut zuversichtlich in die Zukunft: „Nächstes Jahr sind wir mit Fabian Schönke, dem Deutschen Jugendmeister im Duathlon und Triathlon, noch breiter und stärker aufgestellt, so dass wir uns neue Ziele werden setzen und einen Podestplatz zum Saisonende ins Auge nehmen können.“

 

 

 

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