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Pressemitteilung zum Bundesligarennen in Jena

Bundesligadamen überzeugen auf Platz 5

2018_07.05_Ein Team

Beim zweiten Rennen der fünfteiligen Bundesligaserie in Jena konnten die Damen des Triathlon Team Lüneburg ihre guten Leistungen aus dem Teamrennen in Gütersloh nicht nur bestätigen, sondern sogar verbessern. Mit einem fünften Platz unter den zwölf Teams ist man endgültig in der zweiten Bundesliga angekommen – und hat sogar einige der etablierten Teams hinter sich gelassen.

Dabei reisten die Lüneburger Triathletinnen mit dem jüngsten aller Teams an. Neben den fünfzehnjährigen Eigengewächsen Tessa Seack und Franka Rust kam erstmals auch Lea van Beek (17), Neuzugang aus Bremen, zum Einsatz. Nidia Ruiz Porath (22) komplettierte das Quartett und legte gleich mächtig vor. Denn ihr gelang auf der 750m langen Schwimmstrecke beinahe der Sprung in die Spitzengruppe, die sich von Ruiz Porath auf der zweiten Hälfte des Schwimmkurses nur wenige Meter absetzte. So wechselte sie aussichtsreich und in Schlagweite zu den fünf Spitzenreiterinnen aus Köln, Lehrte und Bonn aufs Rad. Und hier passierte dann ein folgenschwerer Fauxpas. „Ich bin aufs Rad aufgesprungen und habe dabei einen Radschuh verloren, so dass ich anhalten musste, um diesen wieder anzuziehen“, berichtet Ruiz Porath nach dem Rennen. Während die Konkurrenz also barfuß aufsprang und in die schon am Pedal eingeklickten Radschuhe schlüpfte, musste Ruiz Porath absteigen und ihren Schuh anziehen. Somit verlor sie den Kontakt zur Spitze und rutschte in die nächste Radgruppe, in der auch Lea van Beek fuhr. „Ich habe dort dann sehr viel gearbeitet und alles versucht, um wieder auf die Spitze aufzufahren“, beschreibt Ruiz Porath ihren Versuch, das entstandene Loch auf der 20km langen Radstrecke wieder zu schließen. Dies hatte wohl zu viele Körner gekostet, fehlte der 22-jährigen dann beim Laufen etwas die Kraft, so dass am Ende ein 28. Platz in der Einzelwertung heraussprang.

Lea van Beek konnte geschickt Kräfte in der Gruppe sparen und im Windschatten auffahren. Sie profitierte von der Tempohatz, die Ruiz Porath in der Gruppe mitorganisierte, konnte dann beim abschließenden Lauf über 5km noch Plätze gut machen und einen starken 13. Platz erreichen. 

Den Youngstern Tessa Seack und Franka Rust gelang nach einem soliden Schwimmen der Sprung in die dritte Radgruppe, die – anders als die Gruppe um Ruiz Porath und van Beek – jedoch den Abstand zur Spitze über die 20km Radfahren nicht entscheidend verringern konnte. So gingen die beiden Talente mit etwa 80sec Rückstand auf die 5km-Laufstrecke. Seack fand hier einen guten Rhythmus und erreichte als 34. von 47 Starterinnen das Ziel. Und Rust entfaltete nun ihr läuferisches Ausnahmetalent und sammelte eine Konkurrentin nach der anderen ein. „Franka sah super stark beim Laufen aus und hat trotz viel Führungsarbeit in der Radgruppe einen Wahnsinnslauf hingelegt“ schwärmt auch ihr Coach Jonathan Pargätzi, der vom Streckenrand das Rennen verfolgen konnte. Die Gymnasiastin aus Lüneburg lief bis auf den fünften Rang in der Einzelwertung vor. Beim nächsten Rennen am 30.06. in Grimma müssen die Bundesliga-Damen allerdings auf Rust und van Beek verzichten, da diese bei den Deutschen Meisterschaften starten. „Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass wir auch dort und in anderer Besetzung ein gutes Rennen machen und unsere Position im Tabellenmittelfeld als bester Aufsteiger der Saison halten können“, gibt sich Jonathan Pargätzi zuversichtlich.

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