Neuigkeiten

Pressemitteilung zum Bundesligarennen in Gütersloh

Gelungener Einstand der RSC-Bundesligadamen

2018_07.05_Ein Team

Beim ersten Rennen der fünfteiligen Rennserie über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen) in der zweiten Bundesliga sind die RSC Triathletinnen zufrieden mit einem siebten Platz. Der Einstand macht Lust auf mehr, denn es fehlten am Ende des Teamsprints nur 70sec auf die drittplatzierten aus Witten.

Lange sah es nach einem echten Paukenschlag für die Lüneburger Triathletinnen aus. Bereits nach dem Schwimmen war klar, dass das Rennen im Teammodus den RSC-Damen einfach liegt. Hierbei startet jedes Team auf einer Bahn im Freibad, muss so agieren, dass man als Team zusammen bleibt. Die Zeit stoppt erst, wenn die Dritte die Ziellinie überquert.

Mit mannschaftlicher Geschlossenheit konnten die Damen die drittschnellste Zeit nach 750m im Gütersloher Freibad vorweisen. Nidia Ruiz Porath führte das Quartett dabei durch das Wasser: „Wir sind sofort gut in unseren Rhythmus gekommen“, berichtet die Psychologiestudentin der Leuphana, „konnten die ganze Strecke zusammen bleiben“. Dies war besonders wichtig, um den folgenden Schwimmerinnen des eigenen Teams einen Wasserschatten bieten zu können. „Unsere Formation ist so gut zusammengeblieben, dass wir Lena Schlag und Beeke Kriech im Wasser etwas schonen konnten“, erläutert auch Jonathan Pargätzi, der Coach der Damen. Diese Taktik ging voll auf, denn die beiden starken Radfahrerinnen übernahmen dann im Anschluss beim Viererzeitfahren maßgeblich das Zepter, um wiederum die Läuferinnen Antonia Koch und Ruiz Porath etwas für das Finale zu entlasten. Auch beim Radfahren fuhr das Quartett durchweg in festgelegter Formation, konnte auf dem flachen Kurs mit einem Stundenmittel von 40km/h überzeugen, einen der besten Radsplits verbuchen. Zum Ende der 20km auf dem Rad übernahm dann wieder Kriech die Führung, um den drei anderen etwas Luft für das finale Laufen zu geben. Leider hatte das Trio – Kriech fiel etwas zurück nach ihrer Tempohatz auf dem Rad – hier in der ersten von zwei zu laufenden Runden Probleme. Ruiz Porath plagten Seitenstiche, die erst abnahmen, als das Tempo gedrosselt wurde. Somit schmolz das Zeitpolster auf die Verfolgerinnen an und der Abstand zur Spitze vergrößerte sich wieder. Beim Laufen konnte insbesondere Schlag dann Hilfe leisten und Ruiz Porath streckenweise anschieben, auch Koch lief solide durch und leistete nun wichtige Unterstützung. In der zweiten Runde stabilisierten sich die drei Lüneburgerinnen und sicherten den guten Einstand mit einem siebten Platz. Ein Blick auf die Endzeiten macht deutlich, wohin die Reise gehen kann in einem perfekten Rennen: Nur 70sec fehlten auf Platz drei. Ob es unter den starken 12 Teams für noch weiter vorne reicht, wird sich dann zunächst am 17.06. in Jena zeigen, dem zweiten Rennen der Serie.

Zurück

Neuigkeiten Archiv