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Nachbericht zum ersten Bundesligarennen in Gütersloh

Solider Zweitligaeinstieg der RSC Triathletinnen

Teambild mit Sponsoren

Mit einem sechsten Platz gelingt den Zweitligadamen des RSC ein solider Einstieg im Teamrennen (LZ berichtete). Das nächste Rennen in Hannover am kommenden Samstag steht unmittelbar bevor.

Beim Schwimmen im Gütersloher Freibad präsentierten sich Nidia Ruiz Porath (23), Antonia Koch (18), Lea van Beek (18) und Lidia Hackmann (18) in gewohnter Stärke. Neuzugang Hackmann führte das Quartett im Wasser über 750m an, die anderen dahinter aufgereiht und kompakt, so dass im Sog Strömungsvorteile genutzt werden können. In Tuchfühlung zur Spitze gelang somit der Übergang zum Radfahren. Auch hier galt es, zusammen zu bleiben und als Team miteinander zu arbeiten. „Uns ist es gelungen“, berichtet Eigengewächs Koch, „das Tempo konstant hoch zu halten und gleichmäßig zu fahren“. Hierbei integrierte sich auch Hackmann reibungslos. Koch fuhr die Kurven mit Ruiz Porath an und führte in den technisch anspruchsvollen Passagen, so dass sich auch van Beek und Hackmann auf die gefahrene Linie verlassen konnten und ein Vorsprung auf die Konkurrentinnen über 20km anwuchs. Nur die Damen aus Witten und Bonn fuhren etwas schneller.

Aussichtsreich im Spitzentrio liegend, gelang dann auch ein schneller Wechsel zum abschließenden 5km-Lauf, der nur von dreien ins Ziel gebracht werden musste. Während sich Ruiz Porath nach ihrer Tempoarbeit auf dem Rad etwas zurück fallen lassen musste, zeigte insbesondere van Beek ihre hervorragende Laufform. Sie sorgte dafür, dass das Tempo hoch blieb. Allerdings fielen die RSC Damen insgesamt leicht zurück, mussten noch zwei Plätze an die Teams aus Hannover und Köln abgeben.

Mit dieser soliden Gesamtleistung geht es nun nach Hannover zum zweiten Rennen der fünfteiligen Serie. Allerdings scheint fraglich, ob im 10 Grad kalten Maschsee schon geschwommen werden kann oder ob das Schwimmen durch einen weiteren Lauf ersetzt wird. „Wenn es ein Duathlon wird, sind wir gewappnet“, meint Coach Pargätzi dazu. Kein Wunder, denn mit Franka Rust, Antonia Koch und Lea van Beek sind neben Hackmann drei in Hannover gemeldet, die bei den Deutschen Duathlonmeisterschaften im April allesamt Medaillen geholt haben. Auch für Rust wird dies der letzte Test vor der EM in Weert (NL) sein – dort wird allerdings sicher geschwommen.

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