Neuigkeiten

Lea van Beek berichtet vom vierten Bundesligarennen in Verl

Platz 10 in Verl - ein kleiner Dämpfer!

Lena versucht, ihren Platz beim Laufen zu behaupten

Der vorletzte Wettkampf der 2. Bundesliga Nord fand in Verl statt. Am Samstag reisten wir als Team gemeinsam nach Gütersloh. Das Hotel kannten wir bereits vom ersten Wettkampf- dem Teamsprint.

An den Start gehen sollten Lena, Beeke, Litschi und Ich. Frederike, die eigentlich für den Start in Verl aufgestellt war, stellte verletzungsbedingt ihren Platz zur Verfügung. Wir waren in Begleitung von Toni, Frederike, einigen Eltern und Dave. Jonathan befand sich im wohlverdienten Urlaub. Am Samstag machten wir uns mit der flachen Radstrecke vertraut, die mit einigen Bodenwellen versehrt war. Wir besichtigten die Schwimmstrecke und liefen die kleine Laufrunde rund um den See ab. Am Abend füllten wir die Speicher für den nächsten Tag auf und machten uns mental für den Wettkampf bereit.

Die Nacht überstanden wir alle gut, sodass wir ausgeruht frühstücken konnten. Die Anspannung war deutlich zu spüren.

Endlich ging es los nach Verl. Die Räder wurden aufgepumpt und mit Startnummern versehrt. Wir checkten ein und präparierten unseren Wechselplatz. Unsere Plätze waren direkt neben einem großen Tor, sodass wir unseren Wechselplatz gut wiederfinden konnten. Die Stunden vor dem Start verfliegen immer schnell. Es blieb nicht viel Zeit zum Warmmachen.

Kurz vor dem Start fehlte uns Jonathan sehr. Besonders bei der Frage, wo wir uns beim Start aufstellen sollten. Egal, was Jonatahn gesagt hätte, es hätte Sicherheit gegeben. Alle stellten sich eher links auf, ich als Einzige rechts.

Wenige Sekunden vor dem Start hielten alle ihre Hand an der vorgesehenen Startleine.

Nachdem der Startschuss erfolgte, ging das Erkämpfen um eine gute Schwimmposition los. Egal ob links oder rechts einsortiert, das Gedrängel war überall groß. Obwohl die erste Boje erst nach dreihundert Meter erreicht wurde, entzerrte sich das Feld überhaupt nicht. Lena kam als erste von uns aus dem Wasser. Kurz danach kam Beeke, gefolgt von mir. Litschi kam wie erwartet im hinteren Teil des Feldes aus dem Wasser, wobei ihre Stärke auf dem Rad liegt.

So gelang es Lena, in der ersten Radgruppe mitzufahren. Beeke und ich schafften es in die zweite Radgruppe. Beeke übernahm die Führungsarbeit, so bliebe es auch für eine lange Zeit. Schnell merkten wir, dass die Gruppe überhaupt nicht harmoniert. Es kam sogar mehrere Male fast zum Sturz. Der Rückstand zur ersten Gruppe wurde immer größer, da viele Mädels einfach nicht arbeiten wollten. An den drei Wendepunkten begegneten wir immer wieder Lena. Litschi fuhr die zwanzig Kilometer alleine und war dabei so schnell wie wir in der Gruppe.

Lena wechselte nach dem Radfahren schon einige Sekunden vor uns in die Laufschuhe. Beeke hatte bereits schwere Beine von der Führungsarbeit auf dem Rad. Ich hatte mich in der unharmonischen Radgruppe eher zurückgehalten.

Die letzten fünf Kilometer waren für alle hart. Zwei Mal ging es um den See. Die Supporter gaben ihr Bestes, was uns die Quälerei etwas erleichterte.

Letztendlich konnte ich noch ein paar Plätze gut machen. Am Ende lief ich als 21. ins Ziel. Direkt danach, auf Platz 23, kam Lena. Beeke lief auf Platz 33 ins Ziel und Litschi schlug sich tapfer auf Platz 38. Insgesamt landeten wir damit in der Gesamtwertung auf dem siebten Platz.

Jetzt heißt es Kraft tanken für das große Finale in Hannover!

Zurück

Neuigkeiten Archiv