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Durchwachsener Einstieg in die Regionalligasaison

Nach einigem Hickhack und kurzfristiger Umstellung des Kaders aufgrund anderer Prioritäten und Krankheiten war es endlich soweit: Die Startgemeinschaft Tri Team Buxtehude – Lüneburg reiste nach Vierlanden, um auf der Kurzdistanz den Ligaeinstand zu geben. Mit von der Partie die Buxtehuder: Olaf Duden und Lukas Horst, die gemeinsam mit der Lüneburger Fraktion Frank Reimann und Jonathan Pargätzi Stellung bezogen. Dass diese Kollaboration nicht nur eine Zweckgemeinschaft ist, deutete sich übrigens schon bei der Lüneburger RTF an und lässt die Vorfreude im Hinblick auf weitere Rennen steigen. Spaß wird garantiert sein.

Mit einigem Stirnrunzeln konnten wir auch gleich feststellen, dass die Regionalliga nicht gerade schwach besetzt ist – trotz der Profiabstinenz von Andreas Raelert und Konstantin Bachor, die letztes Jahr ganz vorne in Hamburg mitmischten. Mit den Bargteheidern sollte zu rechnen sein, ebenso die Geesthachter Tri Endurance-Jungs sowie die Teams aus Wolfsburg und Hannover. Wir malten uns vorab die Möglichkeit auf den fünften Platz aus – leider war dies zu optimistisch, wie sich zeigen sollte.

Beim Schwimmen positionierte sich Jonathan ganz rechts, da dort einige schnelle Schwimmer standen, Frank stand in der Mitte, was ihm auf den ersten 400m zum Verhängnis wurden. Er wurde so brutal überschwommen, dass er ernsthaft an eine Aufgabe dachte – wohlgemerkt, war dies der zichfachste Wettkampf, den er bestritt, und nie zuvor geriet er derart in Panik, wurde so massiv untergetaucht und rücksichtslos angegangen. Wir sind nun auch nicht zum ersten Mal in der Regionalliga gestartet, aber vor fünf Jahren wurde rücksichtsvoller geschwommen. Also Leute, erinnert euch daran, dass wir zwar leistungsorientierten Triathlonsport betreiben, es sich dabei aber immer noch um eine Nebensache handelt, der wir vor allem mit viel Spaß nachgehen möchten. Anders Jonathan: Ihm gelang es, relativ locker den Anschluss an die Spitze zu halten und sogar Kräfte fürs Radfahren zu schonen. Er konnte als erster der Startgemeinschaft aufs Rad wechseln, gefolgt von Olaf und schließlich Lukas und Frank.

Beim Radfahren offenbarte sich ein schon gewohntes Bild. Manche nehmen das Reglement ernster als andere. Aber an dieser Stelle belassen wir bei dieser Fußnote. Fakt ist, dass Jonathan sensationelle Beine hatte und sich nach der Hälfte des Radparts nach vorne vor die erste Verfolgergruppe absetzen konnte. Frank überholte derweil Lukas und Olaf und stellte zunehmend den Kontakt zur Spitze her. Allerdings waren etwa 5 Athleten schon etwa 2 Minuten nach ganz vorne enteilt, unter ihnen auch starke Läufer, so dass höchstens ein Top 10 Platz in Aussicht stand. Mit nahezu identischer Radzeit brauste die Lüneburger Fraktion mit einem Stundenmittel von über 41 km/h über den Kurs. Das machte Spaß und Jonathan konnte sich besonders darüber freuen, auf den letzten 10 km nochmals zulegen zu können. Außerdem waren die treuen Supporter Notte und Tia eifrig am anfeuern und zwar garantiert lauter, als das Duzend Leute, die um die beiden herumstanden. Auch beim Laufen war auf diese beiden Verlass – ebenso auf Plümi, der sogar noch beim Anfeuern super Fotos knippste.

In Schlagweite nach vorne wurde dann in die Laufschuhe gewechselt und bei mittlerweile recht warmen Temperaturen auf dem leider für die Startermassen viel zu engen Kurs losgehämmert. Frank fand schnell seinen Rhythmus und freute sich nach einigen Zipperlein der Vergangenheit über ein schmerzfreies zügiges Laufen. Jonathan musste leider eine gewohnte Gehpause einsetzen, da das Zwerchfell etwas Probleme bereitete, konnte dann aber wieder an Fahrt aufnehmen und nach vorne vorpreschen, um die Gruppe wieder zu überholen, von der er sich zuvor beim Radfahren abgesetzt hatte. Olaf machte ebenfalls ein solides Rennen. Lukas erwischte nicht den besten Tag und musste mit Magenproblemen eine längere Zwangspause in den Büschen einlegen. Schlussendlich kam Jonathan als 13. Frank als 17., Olaf als 47. sowie Lukas als 66. ins Ziel. In der Gesamtabrechnung immer noch in der oberen Hälfte – aber eben mit einem 9. Platz nur ganz knapp. Also, weiter geht’s Ende Juni in Itzehoe mit einem Sprint. Die Vorfreude steigt!

Einen Überblick über die Regionalliga Ergebnisse, Bilder sowie die aktuelle Tabelle gibt es auf der Seite der Regionalliga Männer 2015.

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