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Die Vorbereitung auf die zweite Bundesliga

Die Bundesligasaison rückt näher – die Vorfreude wächst

2018_07.05_Ein Team

Eigentlich liegt in gutes Trainingslager hinter uns. Eigentlich. Denn ganz so einfach war es dieses Mal nicht. Die Sonne zeigte sich zwar größtenteils, es war aber durchweg recht frisch, so dass vor Abfahrten im Gebirge alles angezogen werden musste, was zuvor Platz in den Trikotaschen fand. An vier Tagen regnete es sogar, die Berge thronten weiß verschneit wie Fujijama in klein. Zwei dieser Regentage fielen aber genau auf unsere Entlastungstage zwischen dem ersten dreitägigen und vor dem letzten zweitägigen Trainingsblock. Wir improvisierten in den Folgetagen, an denen es entweder noch etwas regnete oder stürmisch wehte mit etwas mehr Lauftraining und zogen fleißig unsere Bahnen im Hotelpool. Das „Eigentlich“ ist aber auch berechtigt, weil wir zwei Stürze zu verbuchen hatten. Und zwar beim Laufen. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Gleich mit voller Ausbeute, beide quasi direkt hintereinander und beide mit blöden Verletzungsfolgen. Als erstes traf es Lukas aus Bargteheide, der gemeinsam mit Stina, die letztes Jahr schon dabei war, unsere Gruppe bereicherte. Beim Einlaufen zu einem Mehrfachkoppeltraining (4x(12min Rad + 1km Lauf)) trat er in einen Gulli, dessen Öffnung schwer sichtbar und bewachsen war, schlug lang hin und riss sich das Schienbein an verrosteten, zum Glück recht kurzen, abgesägten, Metallstäben auf, die direkt davor auf einem anderen Gullideckel waren. Das Training war erst einmal für ihn gelaufen, hart im Nehmen, schwang er sich dann aber in den Folgetagen verbunden wieder aufs Rad. Schlimmer traf es dann Nidia, die im zweiten Durchgang des Koppeltrainings bei der 500m-Laufwende wegrutschte und so unglücklich auf den rechten Arm knallte, dass wir sofort einen Krankenwagen riefen. Ihre Schmerzen waren so groß, dass wir einen Bruch des Ellbogens vermuteten. Die Gruppe hat hier super reagiert. Lena fuhr während des Wartens vollgas zum Hotel (es muss sich ja mal im Ernstfall auszahlen, dass wir fit sind ;-)) und besorgte Klamotten und Pass für Nidia. Matz hatte zuvor geistesgegenwärtig ein spanisches Auto angehalten und die Insassen dazu veranlasst, die Ambulanz zu rufen. Währenddessen hielten weitere Spanier an und unterstützen uns sehr hilfsbereit und zugetan. Zum Glück bestätigte sich unserer Anfangsverdacht im Krankenhaus nicht, der Arm schien nicht gebrochen. Die MRT in Lüneburg offenbarte dann aber, dass der Knochen sehr wohl etwas abbekommen hatte und zwingt Nidia nun zu einer Pause beim Radfahren und Schwimmen. Abgesehen von diesen Unglücken machten wir aber das Beste aus dem Mallorcaaufenthalt. Gemeinsam legten wir etwa 800km auf dem Rad, 65-80km beim Laufen und 20-25km im Wasser an 11 Trainingstagen zurück. Entsprechend haben wir nun zwei Wochen entlastet und steigen nun wieder in ernsthaftes Training ein. Vor uns liegt nun nur noch ein Trainingsblock bis zum ersten Rennen in Gütersloh. In der Vorbereitung starten Antonia (Jun.), Tessa und Franka (Jgd. A) bei der Duathlon DM in Alsdorf. Lena und Lici (Lena Bischoff-Stein) peilen die LM Duathlon in Weyhe an. Danach gibt es traditionsgemäß und das vierte Mal in Folge das Vorbereitungstrainingslager in Ratzeburg über das Himmelfahrtswochenende. Parallel starten Tessa und Franka bereits beim ersten Deutschland Cup in Forst. Jedenfalls sind so langsam alle richtig heiß auf die Saison und freuen sich endlich in den Rennen das abzurufen, wofür man so viele Stunden in den letzten Wochen und Monaten geschuftet hat. Also, drückt die Daumen, dass alle heil durchkommen.

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