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Bericht über das Bundesligarennen in Hannover

Gutes Rennen der RSC-Triathletinnen in Hannover

Teambild mit Sponsoren

Im zweiten Rennen erkämpften sich die Lüneburgerinnen einen starken fünften Platz. Sie landeten nur hauchdünn hinter den Viertplatzierten aus Witten, die ihre Tabellenführung abgeben mussten. Garant für das Ergebnis war neben dem zweiten Platz von Franka Rust auch die starke Teamleistung von Lea van Beek, Lidia Hackmann und Antonia Koch.

Bereits beim Schwimmen deutete sich der gute Tag der Lüneburgerinnen an. Hackmann (18) gelang der Sprung in die Spitzengruppe. Und in direkter Verfolgung befanden sich van Beek (18) und Rust (16), die mit starkem Schwimmen ihre aufsteigende Form vor der EM in Weert kommenden Freitag unter Beweis stellte. Lediglich Koch (18) verpasste die zweite Gruppe und verlor zunächst den Anschluss beim Radfahren, den sie allerdings mutig bis zum zweiten Wechsel egalisierte. Sie überzeugte einmal mehr mit guten Radbeinen. Vorne riss jedoch zunächst Hackmann mit einer vierköpfigen Radgruppe aus. Die starke Schwimmerin beteiligte sie sich aber nie mit vollem Einsatz an der Führungsarbeit, um den Abstand der starken Läuferinnen aus Neukölln und Bonn, die sich ebenfalls in der Gruppe befanden, nicht zu groß vor den Verfolgerinnen um Rust anwachsen zu lassen. Rust gelang mit van Beek dann der Zusammenschluss in der letzten von drei zu fahrenden Radrunden, in der auch Koch von hinten aufschloss.

Mit starkem Wechsel befand sich nun auch Hackmann neben Rust in der Spitzengruppe beim Laufen. Hackmann musste allerdings ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen und fiel zurück. Van Beek lief währenddessen in einem stark besetzten Rennen solide mit und kam als 17. ins Ziel. Koch fand nach dem harten Radfahren in der zweiten Runde in den Laufrhythmus, hatte aber bereits zu viel Kraft verloren, um weiter nach vorne zu kommen. Dort setze sich neben Rust eine Bonnerin ab, die sich dann knapp gegen Rust durchsetzte. „Meine Beine waren nach der harten Trainingswoche einfach noch nicht ganz frisch“ gestand sich Rust ein, die sich aber insbesondere über ihre starke Schwimmleistung freute. Nun dürften lockere Trainingstage folgen, um dann möglichst fit in Weert mit der internationalen Konkurrenz an der Startlinie zu stehen.

Auf der Volksdistanz bestritt Fabian Schönke (15) ein einsames Rennen. Der Bundeskaderathlet kam mit fast vier Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus dem Saarland ins Ziel. Auch für Schönke beginnen nun die Wochen mit den entscheidenden Rennen im Jugendcup, die ein vorläufiges Finale bei der DM in Grimma Ende Juni finden. Dort möchte Schönke ein gutes Ergebnis in der nationalen Spitze abliefern.

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